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Die Kartoffel

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Die Kartoffel (auch genannt Solanum Tuberosum) ist eine Nutzpflanze.
Giftig sind nur die oberirdischen Teile und die Kartoffelkeime.

Kartoffelpflanze

 

Wenn Kartoffel-Knollen unter Licht gelagert werden, verändern sie ihre Farbe ins grünliche,
wodurch sie durchaus auch giftig werden können.
Wie bei allen Nachtschattengewächsen kann der Genuss der als giftig beschriebenen
grünen Pflanzenteile zu Erbrechen und Durchfall führen.

ACHTUNG : Bei schweren Vergiftungen sind optische Halluzinationen, Krämpfe und Angstzustände möglich.
Knollikoch vergiftet

 

Derzeit sind 205 Kartoffelsorten in Deutschland zugelassen (Stand 01.April 2009).
Ein PDF Dokument mit den aktuellen Sorten können Sie HIER einsehen.
Weltweit gibt es über 4000 Kartoffelsorten.
Zudem werden immer wieder neue Sorten entwickelt.
Die weltweit größte Gendatenbank mit zirka 100 wilden und 3.800 in den Anden traditionell kultivierten
Kartoffelsorten unterhält das internationale Kartoffelinstitut Centro Internacional de la Papa (CIP)
mit Sitz in Lima, Peru.

 

Ein jeder kennt die Kartoffel, doch kaum einer weiß, was so alles in der Kartoffel steckt.
Kartoffeln enthalten zahlreiche Vitamine, Nähr- und Faserstoffe,
sind kalorienarm (75 kcal / 100 g) und daher auch für Diäten geeignet.
Folgende Liste zeigt, was so alles tolle in der Knolle steckt.

 

Wasser 77,8 g
Eiweiß 2,1 g
Fett 0,1 g
Kohlenhydrate 18,5 g
Ballaststoffe 2,5 g
Mineralstoffe 1,0 g
Vitamin B1 0,11 mg
Vitamin B2 0,05 mg
Niacin 1,22 mg
Pantothensäure 0,40 mg

Vitamin B6 0,21 mg
Biotin 0,40 mg
Vitamin C 17,00 mg
Natrium 3,2 mg
Kalium 443,0 mg
Magnesium 25,0 mg
Calcium 9,5 mg
Phosphor 50,0 mg
Eisen 0,8 mg
(Quelle: "Kartoffeln rund und gesund" aus dem BLV-Verlag)
Eingesandt von: Silke aus der Steiermark

 

Kartoffeln unterteilt man in drei Kategorien/Klassen:

A = Festkochende Kartoffelsorten

Geeignet für Salate, feste Salz- Pell- und Bratkartoffeln, Gratin
(Baltica, Cilena, Hansa, Linda, Nicola, Selma, Sieglinde)
Fest kochende Kartoffeln platzen beim Kochen nicht auf,
behalten ihre feste Struktur und zeigen eine glatte feuchte Schnittfläche.

B = Vorwiegend festkochende Kartoffelsorten
Geeignet für Salz- Pell- und Bratkartoffeln, auch Eintöpfe, Aufläufe, Suppen, Puffer und Rösti
(Agria, Arkula, Arnika, Atica, Berber, Christa, Desirée, Gloria, Granola, Leyla, Liu, Marabel, Quarta, Rikea, Rosara, Satina, Secura, Solara)
Sie entwickeln beim Kochen eine mittlere Festigkeit, die der Gabel kaum Widerstand entgegensetzt.
Schale springt beim Kochen wenig auf, ziemlich festfleischig, schwach mehlig, ziemlich feinkörnig.

C = Mehlig kochende Kartoffelsorten
Zeichnen sich durch einen relativ hohen Stärkegehalt aus.
Dadurch sind sie trocken und grobkörnig, platzen beim kochen sehr stark auf.
Sie eignen sich daher besonders für Kartoffelpüree, Suppen, Eintöpfe, Klöße und Knödel, Reibekuchen (Puffer),
Kroketten und auch zum Backen in Alufolie.
Zu den mehlig kochenden Kartoffelsorten gehören unter anderem Adretta, Aula, Freya, Irmgard, Karlena und Likaria.

 
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